Der Immobilienmarkt in Essen zeigt sich im Jahr 2025 weitgehend stabil mit positiven Tendenzen, vor allem im Bereich der Einfamilienhäuser. Die Nachfrage nach Wohneigentum bleibt hoch, was zu steigenden Preisen führt. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Häuser liegt derzeit bei rund 3.927 €, was einem Anstieg von knapp 20 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Eigentumswohnungen hingegen kosten im Schnitt etwa 2.646 € pro Quadratmeter, mit einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr, aber einem leichten Plus im Vergleich zum Vorquartal.
Besonders gefragt sind Stadtteile wie Rüttenscheid, Bredeney und das Nordviertel, die durch zentrale Lagen und gute Infrastruktur überzeugen. Auch aufstrebende Viertel wie Altendorf zeigen Potenzial für moderate Wertsteigerungen.
Trotz der anhaltenden Nachfrage bleibt das Angebot an Neubauten begrenzt, was langfristig zu einer weiteren Verknappung des Wohnraums führen könnte. Die Stadt Essen begegnet dieser Herausforderung mit groß angelegten Stadtentwicklungsprojekten, wie etwa dem Vorhaben „Essen 51“ auf dem ehemaligen Krupp-Gelände. Hier entstehen auf 52 Hektar rund 1.500 neue Wohnungen sowie Gewerbeflächen und öffentliche Einrichtungen.
Insgesamt ist der Ausblick für den Essener Immobilienmarkt positiv. Die Stadt profitiert von ihrer zentralen Lage im Ruhrgebiet, einer guten Infrastruktur und einem im Vergleich zu anderen Großstädten noch moderaten Preisniveau. Für Käufer bieten sich zahlreiche Möglichkeiten – von der Altbauwohnung im Szeneviertel bis hin zur Villa am Baldeneysee. Diese Mischung aus Stabilität und Entwicklungspotenzial macht Essen zu einem attraktiven Standort für Immobilieninvestitionen.
Der Immobilienmarkt in Mülheim an der Ruhr zeigt sich im Jahr 2025 gemischt: Während die Preise für Eigentumswohnungen leicht steigen, verzeichnen Einfamilienhäuser einen moderaten Preisrückgang. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen liegt derzeit bei etwa 2.358 €, was einem Anstieg von rund 3 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Häuser hingegen kosten im Schnitt 2.899 € pro Quadratmeter, was einem Rückgang von etwa 7,7 % entspricht.
In beliebten Stadtteilen wie Saarn und Holthausen liegen die Preise für Wohnungen bei etwa 2.800 €, während in Styrum günstigere Preise um die 1.895 € pro Quadratmeter möglich sind. Die Preisunterschiede spiegeln die Lage- und Infrastrukturbewertungen der Viertel wider.
Die künftige Entwicklung des Marktes hängt stark von der Zinsentwicklung ab. Experten erwarten, dass mögliche Zinssenkungen im Jahr 2025 zu einer Stabilisierung oder sogar leichten Erholung der Preise führen könnten.
Insgesamt bietet Mülheim im Vergleich zu umliegenden Großstädten wie Essen oder Düsseldorf ein moderates Preisniveau und ein vielfältiges Immobilienangebot, was die Stadt besonders für Familien und Kapitalanleger attraktiv macht.